### Breaking News ###

Liebe Besucher unserer Seiten,

am 15. März wütete der Zyklon "Idai" mit Windgeschwindigkeiten von 170km/h über Mosambik und zog dann nach Malawi und Zimbabwe. Vor allem die Hafenstadt Beira wurde heftig getroffen. Eine halbe Million Menschen sind ohne Stromversorgung, die komplett zerstörte Ernte wird das Land für ein Jahr von Lebensmittellieferungen abhängig machen. Derzeit ist landesweit die Cholera, eine lebensgefährliche Durchfallerkrankung, ausgebrochen, weil durch die Überschwemmungen Ab- und Trinkwasser vermischt werden. Viele Straßen sind unpassierbar. Derzeit versuchen verschiedene Hilfsorganisationen, in abgetrockneten Parzellen aus der Luft Kisten mit Hilfsgütern abzustellen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe und die Mission Eine Welt bitten um Spenden!
Sie arbeiten im Rahmen der ACT-Alliance, dem Katastrophenhilenetzwerk des ökumenischen Rats der Kirchen mit lokalen Partnern vor Ort zusammen

Konto:

IBAN DE68 5206 0410 0000 5025 02

BIC GENODEF1EK1 Evangelische Bank

Diakonie Katastrophenhilfe Berlin

Stichwort "Katastrophenhilfe südliches Afrika"

www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

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Dispensary in Tansania

Liebe Gemeindemitglieder,
im Rahmen der "besonderen Gabe" werden wir in diesem Jahr u.a. ein Missionsprojekt unterstützen, über das wir an dieser Stelle berichten möchten.

Vor einiger Zeit hielt mein Kollege, der Allgemeinarzt und Missionsbeauftrage des Dekanats Augsburg Dr. Hermann Fischer (rechts im Bild mit grünem Poloshirt) bei uns einen Vortrag über die Missionsarbeit im Süden Tansanias, wo im Gegensatz zum vorwiegend muslimisch geprägten Sansibar eine Reihe evangelischer Gemeinden angesiedelt ist, mit denen eine Partnerschaft über das Dekanat Augsburg besteht. Wir unterstützen die Gemeinden, finanzieren sie aber nicht. Projekte gehen immer von den Gemeinden selbst aus, die Planung, Organisation und Fundraising übernehmen ("Hilfe zur Selbsthilfe"). Dies stellt sicher, daß die Projekte funktionieren und vor Ort aufrechterhalten werden können, auch werden auf diese Weise Geldverluste durch Korruption vermieden. Im DispensaryAuch Frau Dekanin Kasch von der Augsburger Annakirche war mit einer Augsburger Abordnung bereits vor Ort und wurde auch in den ärmsten Hütten herzlich willkommen geheißen. Die Menschen haben gelernt, mit Wenig glücklich zu sein und sind Meister im Überwinden klimatischer und topographischer Hindernisse. Strom z.B. gibt es nur in einigen Dörfern der Region. Gleichzeitig wird aber der Glaube und die Gemeinschaft in den Gemeinden mit einer hierzulande völlig unbekannten Intensität gelebt. Jeder Gottesdienst ist ein Fest und die Gemeinden leben zu 100% von Spenden, auch die Ärmsten geben, was ihnen möglich ist. Aktuell hat mich Herr Kollege Dr. Fischer um Unterstützung für den Wiederaufbau des  Dispensarys in Kimelembe gebeten, das weit, weit entfernt von der Hauptstadt Daressalam nahe dem nordöstlichen Ufer des Lake Malawi liegt, der vielen wegen seiner farbenfrohen Barsche bekannt ist. Leider ist das Gebiet naturgemäß stechmückenverseucht und Malaria ist ein großes Problem. In Ermangelung geeigneter geländegängiger Fahrzeuge müssen die Verwandten Erkrankte mit Karren ins 60 km entfernte Ludewa transportieren, was ein beschwerliches und oft lebensgefährliches Unterfangen ist. Angestrebt wird der Wiederaufbau der kleinen Sanitätsstation mit Apotheke ("Dispensary"), um Erkrankte direkt vor Ort behandeln zu können. Unterstützung wird für die Renovierung des bestehenden Baus (Baumaterial) und die Anschaffung von medizinischem Gerät, Medikamenten, Verbrauchsmaterial  und Betten benötigt. Die späteren Lohnkosten werden vom tansanischen Staat übernommen, die Bauarbeiten erfolgen in Eigeninitiative. Die Ziegel für Bauprojekte werden zum Beispiel vor Ort selbst gebrannt, aber das Feuerholz muß bezahlt werden. Der evangelische Pfarrer vor Ort überwacht das Projekt und sorgt für korruptionsfreien Betrieb, so daß unsere Spendengelder zu 100% ankommen und für das Projekt verwendet werden - dies ist dem Augsburger Dekanat ein besonderes Anliegen, denn Korruption stellt in Afrika nach wie vor ein großes Problem bei allen Arten von Projekten dar.

Spenden (gemeinnützig: Spendenbescheinigung wird erstellt) erbitten wir an:

Evangelisch-lutherisches Dekanat Augsburg
Stichwort Spende Dispensary Kimelembe +
eigene Adresse (für Spendenbescheinigung)

IBAN: DE 41 5206 0410 0001 2010 00
BIC: GENODEF1EK1 (evangelische Bank eG)

Ein herzliches Vergelt's Gott für Ihre Unterstützung sagt stellvertretend für die Mission und unsere Patengemeinden Ihr

Daniel Hoffmann
Missionsbeauftrager Johanneskirche Meitingen

Copyright-Hinweis: Die Bilder wurden uns von Herrn Dr. Fischer zum Zwecke der Information über das Hilfsprojekt zur Verfügung gestellt und dürfen ohne dessen Genehmigung nicht weitergehend verwendet werden.